Uprise 2017 Dublin

​Letzte Woche begab sich Stephanie von Defacto nach Dublin zu dem Uprise 2017 Event, um mehr über Bitcoins, Blockchain und Internet der Dinge zu erfahren. Komplexe Themen, selbst für Leute, die sich täglich damit beschäftigen. Ihre Erfahrungen während der Veranstaltung und des anschließenden Netzwerkens hat Sie hier festgehalten.

Milda, Stéphanie & Marc Buckley

Milda & Stéphanie bei Uprise 2017 in einem Gespräch mit Marc Buckley

Zum Glück ging es bei Uprise 2017 nicht nur um Kryptowährung. Mit der Tagline “people first, tech second” legte man den Nachdruck auf Startups in der technischen Industrie. Das Festival bot daher Startups die Möglichkeit, sich auf dem Markt zu präsentieren und untereinander auszutauschen. Deshalb konzentrierten sich viele Sprecher auf Themen der Technisierung sowie die neuesten digitalen Trends. Dies war eine großartige Gelegenheit, die Entwicklungen auf dem Markt genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich hatte an viele Sprecher, unter anderem Vertreter von Banken oder öffentlichen Einrichtungen, hohe Erwartungen geknüpft. Abgesehen von meinen Gesprächen über Bitcoin und Blockchain sprach ich auch zu Vertretern der Europäischen Union, hielt einen Internet-der-Dinge-Apparat in den Händen und hörte einem Expertenpanel zum Thema Cybersicherheit zu. Trotz der interessanten Themenauswahl, hatte ich doch bei einigen Panels und Workshops das Gefühl, dass hier Gelegenheiten verpasst wurden.

Bei einigen Themengebieten blieb das Panel doch leider sehr oberflächlich; so zum Beispiel beim Panel über Blockchain. Nach Ansicht der Sprecher ist Blockchain eine gute Entwicklung, die allerdings vom Einsatz der Technologie abhängig ist. Logisch, das gilt für jede neue Technologie: wenn man sie jedoch in der Praxis nicht oder fast nicht einsetzt, stellt sie keinen Gewinn dar.

Bei einem anderen Panel ging es um Cybersicherheit. Dabei kommt es wesentlich darauf an, zu wissen, was man warum schützen möchte. Momentan liegt der Schwerpunkt auf sicheren Passwörtern. Nach Meinung der Sprecher war das aber nicht genug. Der Sprecher Neil Costigan, CEO von Behaviosec, meinte: “Wenn die Passwörter zu schwierig sind, schreiben die Leute sie wieder auf Papier auf. Das ist natürlich gerade das, was man verhindern möchte.”

Interessant war der Internet-der-Dinge-Apparat von Sigfox. Über die Cloud werden Informationen zum Server geschickt, der diese wiederum zur App auf dem Telefon weiterleitet. Außer Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen kann dieser Apparat auch Bewegungen nachweisen und noch viel mehr. Es war äußerst aufschlussreich zu sehen, welche Möglichkeiten dies bietet.

Cybersicherheit, Kryptowährung sowie Internet der Dinge bleiben interessante Themen, über die es sich nachzudenken lohnt. Auf Veranstaltungen wie Uprise trifft man doch immer Menschen, mit denen man sonst nie ins Gespräch kommen würde. Sie bieten eine gute Gelegenheit, Ideen auszutauschen, neue Lösungen zu entdecken und ausführlich über das zu reden, was man gemeinsam hat: die Begeisterung für Technologie.

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