Lernen mit Videos: eine interessante Lernform im L&D-Angebot

Stephan Feifel Stephan Feifel | | Lesezeit: ± 3 Min.

Video ist eine interessante Lernform im L&D-Angebot, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Videos müssen auf jedem Gerät abspielbar, für alle Mitarbeitenden zugänglich, in mehreren Sprachen verfügbar und anhand ihrer Inhalte auffindbar sein. Manuell bedeutet das viel Arbeit pro Video – und mit einer wachsenden Zahl von Videos steigt auch dieser Aufwand. In CAPP LMS erfolgt die Verarbeitung deshalb automatisch beim Hochladen: Transkodierung, Transkription, Untertitelung, Übersetzung, Kapitelaufteilung und Durchsuchbarkeit anhand des Transkripts. In diesem Blog erfahren Sie, welchen Platz Videos in Ihrem Lernangebot einnehmen können, welche Anforderungen sich daraus für L&D ergeben und wie CAPP LMS Sie dabei unterstützt.

Welchen Platz haben Videos im Lernangebot?

Videos eignen sich besonders für Wissen, das man sehen muss, um es zu verstehen: Handgriffe, Arbeitsabläufe und den Einsatz von Hilfsmitteln. Auch für die Wissensvermittlung durch Fachleute sind Videos ein effizientes Format. Eine Fachperson erklärt etwas einmal – anschließend steht diese Erklärung allen zur Verfügung.

Videos ersetzen weder Übungen noch Wissenstests oder praktische Kompetenzbeurteilungen. Ihr Mehrwert liegt in der Kombination innerhalb eines Lernpfads. Darüber hinaus eignen sie sich zum Nachschlagen: Mitarbeitende greifen genau dann auf eine kurze Microlearning-Einheit zu, wenn sie das Wissen benötigen.

Welche Anforderungen stellen Videos an L&D?

Wenn Sie Videos als Lernform einsetzen, sollten Sie einige Herausforderungen berücksichtigen.

  • Abspielbarkeit: Mitarbeitende nutzen unterschiedliche Geräte und Internetverbindungen mit schwankender Qualität.
  • Zugänglichkeit: Nicht alle können oder möchten Videos mit Ton ansehen, und nicht alle lernen am besten durch Zuschauen.
  • Mehrsprachigkeit: Stellen Sie Videos in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.
  • Navigation: In längeren Aufnahmen ist es schwierig, einen bestimmten Abschnitt zu finden.
  • Auffindbarkeit: Je mehr Videos vorhanden sind, desto schwieriger wird es, allein anhand eines Titels das richtige zu finden.

Wie unterstützt CAPP LMS das Lernen mit Videos?

CAPP LMS unterstützt Organisationen umfassend dabei, Videos möglichst einfach und sinnvoll einzusetzen und die genannten Herausforderungen zu bewältigen.

Automatische Transkodierung

CAPP LMS wandelt jedes Video in mehrere Versionen für unterschiedliche Geräte und Internetverbindungen um. Während der Wiedergabe wählt der Player die Version aus, die zur Situation der zuschauenden Person passt.

Automatisches Transkript

Der gesprochene Text wird automatisch verschriftlicht und beim Video angezeigt. Mitarbeitende können die Inhalte so auch lesen, anstatt sie anzusehen. Das Transkript bildet außerdem die Grundlage für Untertitel, Übersetzungen und die Suche.

Automatische Untertitel

Auf Grundlage des Transkripts erstellt CAPP LMS Untertitel, die synchron zum Bild angezeigt werden. Dadurch lassen sich Videos ohne Ton verfolgen. Gleichzeitig verbessert sich die Zugänglichkeit für Mitarbeitende mit Hörbeeinträchtigungen.

Automatische Übersetzung

Transkript und Untertitel werden automatisch in andere Sprachen übersetzt. So erreichen Sie Mitarbeitende mit einer anderen Muttersprache, ohne für jede Sprache eine eigene Version erstellen lassen zu müssen.

Automatische Kapitel

CAPP LMS erkennt die Themen eines Videos und unterteilt es in Kapitel mit passenden Titeln. Die Zuschauenden erkennen sofort den Aufbau und springen direkt zum benötigten Abschnitt. Damit eignen sich auch längere Aufnahmen zum Nachschlagen.

Durchsuchbarkeit anhand des Transkripts

Die Suchfunktion in CAPP LMS durchsucht neben Titeln und Beschreibungen auch die gesprochenen Inhalte von Videos. So finden Mitarbeitende Videos, in denen ein Thema behandelt wird, selbst wenn es nicht im Titel steht.

Wie verankern Sie Videos in Ihrem Lernangebot?

Die automatische Verarbeitung nimmt Ihnen die technische und redaktionelle Arbeit ab. Die didaktischen Entscheidungen bleiben bei den Verantwortlichen für die Personalentwicklung. Drei Punkte sind dabei besonders relevant:

  1. Videos kuratieren. Versehen Sie Videos mit relevanten Tags, Themen und Zielgruppen und machen Sie die passenden Mitarbeitenden automatisch darauf aufmerksam.
  2. Mit anderen Lernformen kombinieren. Setzen Sie Videos zusammen mit E-Learning, Wissenstests und praktischen Kompetenzbeurteilungen ein, damit auf das Zuschauen die Anwendung und der Kompetenznachweis folgen.
  3. Verantwortlichkeiten festlegen. Vereinbaren Sie, wer für die Aktualität eines Videos verantwortlich ist. Da die gesprochenen Inhalte durchsuchbar sind, finden Sie bei einer Änderung einer Verfahrensanweisung schneller heraus, welche Videos angepasst werden müssen.

Möchten Sie mit dem Lernen mit Videos starten?

Möchten Sie herausfinden, wie Videos einen festen Platz in Ihrem Lernangebot erhalten können? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir unterstützen Sie gerne dabei.

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